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schon wieder was zum aktuellen Thema

Der neue Gesellschaftsvertrag Vol. 3

Ich spiele seit meinem sechsten Lebensjahr World of Warcraft, Counterstrike und Call of Duty. Wenn ich einmal groß bin, werde ich ein furchtloser Soldat und verteidige die Freiheit nicht nur am Hindukusch (dort wo der Hindu kuscht).

Wenn ich Glück habe werde ich am Bein getroffen und beziehe 65 Jahre lang eine gut bemessene Pension. Andernfalls diene ich der Bundeswehr bis ich 60 bin und freue mich auch auf die Pension.

Vielleicht sterbe ich den Heldentod, was Freiheit und Pensionskasse dient.  

25.12.12 17:16


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Der neue Gesellschaftsvertrag reloaded

Wir  bezahlen den Rentnern die E Klasse, das Golfhotel in Bad Griesbach, die Kreuzfahrt in die Südsee, den Kindern Klavierstunden, die Nike Schuhe, die Schulbücher und das geht so lange bis wir alle einen Burn out bekommen und uns allen das ganze Leben zum Hals heraus hängt.

7.8.12 21:25


die vermessung der welt

Wenn ich ein hochtechnisches Vermessungsgerät sehe, werde ich total depressiv, auch ein Meterstab verunsichert mich. Ich sehne mich nach einer beseelten Welt, nach Abenteuer, nach einer Welt in der meine Phantasie gleichsam in göttlicher Weise die Welt gestaltet wie in der griechischen Mythologie.

27.8.11 15:21


stuttart 21

Stuttgart 21

Stuttgart 21 Oh Weh oh weh

Alle halbe Stunde kommt der TGV

In zwei Stunden ist er in Paris

Doch am Bahnhof haben wir das Gschies

Für Stuttgart 21 plündern wir die öffentlichen Kassen

Die Steuern nehmen wir von allen Klassen

Im Ländle will der Mappus prassen

Deshalb gibt es lauter neue Trassen

Im Ländle gibt es nicht nur Arbeitsplätze

Sondern auch viel Hetze

Mit Stuttgart 21 verlegen wir die Züge in den Keller

zum Glück macht der Atomstrom diesen heller

Unsere Akws, das sind die besten

Das kann der Russe gerne testen

Unsere AKWS, die explodieren nicht

Da ist einfach alles super neu und dicht 

Die Kühnast will sie trotzdem gern abschalten

Der Mappus denkt,  sie soll die Gosche halten

Ja, unsere Ländle ist so klein und fein

Doch wir wollen besser als der Ami sein

Der Mercedes heißt jetzt blue efficiency

Der Schwabe bricht sich bei diesem Wort die Zunge

vergiftet bei der Produktion nicht nur die eigne Lunge

auch die 3. Welt muss für diesen Wagen leiden

Für den tücht´ gen Schwaben lässt sich kaum vermeiden

Blue efficiency ist eine Lüge, schlimmer noch als Stuttgart 21 Züge

Der Reiche genießt in aller Welt blue efficiency

Der arme tröstet sich mit Tea, mancher auch mit Brie

 

Viel  lieber als Stuttgart 21 will der Schwabe die A 8

Mappus schafft daran mit aller Macht

Am liebsten mit sechs schönen Spuren

Denn das erleichtert Shopping Touren

Wir brauchen unbedingt die A 8

Damit es auch mit 250 stilvoll kracht

Doch wir könnens überleben

So ein Airbag ist ein Segen

Rudolf Diesel war ein Held

und mein Mercedes kostet Geld

Doch das verdiene ich ganz locker

Denn ich bin ein Börsenzocker

In der Fabrik verdienen sie es auch

Doch die Arbeit ist ein Schlauch

Alle tun sie mit Pflicht, manche auch mit Gicht 

Denn auf Schwein und Bier gibt’s kaum Verzicht

So mancher ist mit Leiharbeit ein armer Wicht

Verliert vor anderen vor allem sein Gesicht

Ein Häusle und ein Daimler müssen s trotzdem sein

Vorher geht der Schwabe aus der Arbeit gar nicht heim

Die Ehefrau bereitet Spätzle, in der Ecke schnurrt das Kätzle

Am Samstag mäht man den Rasen, manche füttern auch die Hasen

Vor dem Hause steht der Daimler frisch poliert und stolz

denn wir Schwaben sind geschnitzt aus bsondrem Holz

 

 

 

 

 

 

12.2.11 20:08


Goethe Zitat

Der letzte Eintrag war ein Goethe Zitat! Angeblich trank er täglich eine Flasche Wein. Wein fördert die Dichtkunst!
25.1.10 23:08


 
Die stille Freude wollt ihr stören?
Lasst mich bei meinem Becher Wein;
Mit andern kann man sich belehren,
Begeistert wird man nur allein.

25.1.10 23:04


jetzt neu: Buchkritik

Buchkritiken jetzt auch im Blog von Signore E.  
Das Blütenstaubzimmer von

Zoe Jenny, geboren 1975

 

Das Mädchen mit dem traurigen Blick (diese Bezeichnung stammt übrigens von einem namhaften Redakteur der süddeutschen Zeitung) ist der neue Star am Himmel der deutschsprachigen Literatur. Ihr Roman “Das Blütenstaubzimmer” wurde ein Riesenerfolg. Die Jugendliche Jo begibt sich auf die Reise, um ihre vom Vater getrennt lebende Mutter zu suchen. Jos Mutter ist psychisch krank und vernachlässigt ihre Tochter. Ziel der Kritik ist nicht mehr die bürgerliche Gesellschaft mit ihren einengenden Normen und ihrer rigiden Moral, sondern die Orientierungslosigkeit der Eltern der 68er Generation. Das Buch erzählt auch von Jo Freundin Rea, die aus einer Unternehmerfamilie stammt und ebenfalls kein eindeutiges Wertesystem besitzt. Jo begegnet in Ihrem Leben den Drogen der Technogesellschaft. Insgesamt greift sie einen ganzen Kanon an Themen auf, von der Wirkung des Schlafmittels Rohypnol, dessen Name, sofern man ihn ausspricht, bereits eine beruhigende Wirkung hat. Das ist übrigens eine Erfahrung, die ich auch gemacht habe. Jo langweilt sich in der Kirche und wundert sich über vollautomatische Toiletten. Sie spielt gerne Gameboy und fragt sich, wie leicht wir die Katastrophen in Computerspielen bewältigen, während wir mit lapidaren Situationen im Leben nicht zurechtkommen.

 

Ein sehr moderner Roman!

 

Bonjour Tristess von

 

Francoise Sagan, geboren 1935

 

Francoise Sagan ist inzwischen eine modernere Klassikerin geworden. Berühmt wurde sie achtzehnjährig mit ihrem Erstlingswerk “Bonjour Tristesse”. Ich habe sie ausgewählt, weil sich “Bonjour Tristesse” besonders gut mit Zoe Jennys Werk “Das Blütenstaubzimmer” vergleichen lässt. In beiden Werken spielen erwachsen werdende Mädchen die Hauptrolle. Beide haben untreue Väter, die ihre Partner, ohne Schuldgefühle zu haben, wechseln. „Bonjour Tristesse“ hat mich stärker fasziniert als das Blütenstaubzimmer, das mag daran liegen, daß ich aus einer eher wertkonservativen Familienumgebung stamme. Cecile ist regelrecht abhängig von ihrem starken Vater, der charmant und selbstsicher wirkt. Sagan versteht es, den Gewissenskonflikt eines jungen Mädchens, das gleichzeitig anständig aber auch lustbetont liederlich sein möchte, darzustellen. So bewundert sie Frauen, die dem ältesten Gewerbe der Welt nachgehen, arbeitet aber auch an Ihrem Schulabschluss. Über dem Buch schwebt die Philosophie von Henri Bergson, der auch in „Bonjour Tristesse“ immer wieder zitiert wird. Das Wunder des Lebens und letztlich seine Unerklärbarkeit ist typisch für diese Philosophie. Letztlich muss Cecile feststellen, dass Bücher traurig machen, während die zärtliche und leidenschaftliche Liebe die Persönlichkeit durchdringt.

 

 

7.1.10 20:48


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