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noch ein Gedicht

Du bist das Licht sagen die Augen

Du bist die Erlösung sagt meine Seele

Meine Ohren hören Dich nur selten

Meine Haut spürt Dich nie

Wie Du riechst das weiß ich nicht

Und dennoch bist Du immer bei mir

 

Ich möchte einen Luftballon besitzen

gefüllt mit Luft die du geatmet hast

 

Würde deine Seele in einem Bach wohnen,

ich würde versuchen ihn auszutrinken

aber dies würde mir nie gelingen

so wie es mir vermutlich nie gelingen wird

dein Herz für mich zu gewinnen

ich dachte schon daran mich volltrunken

in den Bach zu stürzen und zu ertrinken

doch die Angst hält mich zurück

 

alles fließt

der Hettenbach

der Herrenbach

der Lech

die Wertach

die Donau,

der Dnepr

der Missisippi

der Missouri

und so fließt auch meine Seele dahin

 
 
 
 
 
23.10.09 16:33


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ein Text von Evgenie Martinov

Вижу я рассвет в твоих глазах,
Слышу пенье птиц в твоих словах,
Солнца луч - твоей улыбки свет,
Ты приносишь мне рассвет!

Ich sehe die Morgendämmerung in deinen Augen

höre den zarten Vogelsang in deiner Stimme

Die Sonne leuchtet schön und hell wie dein Lächeln

Du mein Schatz schenkst mir die Morgendämmerung 

 

Ein Gedicht von Yevgeni Martinow

 
 

Frei übersetzt von signore E

 
10.8.09 22:30


Frau Luna

Frau Luna (italienisch für Mond)

 

Frau Luna lacht

Es scheint als säh´ sie unserm Treiben zu

Ob wir lachen oder weinen,

Ob wir leiden oder fröhlich sind

Sie kümmert´ s leider nicht

Doch wir möchten, dass sie eine Seele hat.

 

Wir wollen dass sie ewig bei uns ist

Ihr fahles Licht fegt die Angst der Dunkelheit hinweg

Verwandelt schwarz in Silberglanz 

Verwandelt mattes Licht in Glück

Und Glück in Traurigkeit zurück

So geht es hin und her

Bis wir einmal nicht mehr sind

Frau Luna ist egal

Denn hat ein Herz aus Stein

 
 
2.8.09 15:02


Ljubica

Der Geist der imaginären Ljubica schwebt über den Hügeln und erfüllt meine Seele mit Wärme.  Ljubica die Liebliche, die Liebenswerte, was anderes als Liebe kann sie sonst spenden. 

 

Ich bin es, der Ljubica ein Gesicht gegeben hat.

Ich bin es, der Ljubica einen Mund zum küssen und eine Wange zum streicheln gegeben hat.

Ich habe sie erfunden, weil meine Liebe damals niemand haben wollte.

Statt in einen Fußball zu treten, wie die anderen Jungen, habe ich Ljubica erfunden. Damals  gab es noch keine Tanja in meinem Leben. Ein Zehnjähriger verliebt sich in eine erwachsene Kroatin. Sie lebt hinter einer Haustür wie tausende andere Frauen auch.

Sie wohnt an einer Kreuzung. Was tut Ljubica tagsüber ? Geht sie in ein Büro? Oder in  eine Fabrik?  Ljubica ist einsam wie ich, ansonsten wäre meine Liebe zu ihr sinnlos.  

 
26.7.09 22:13


Katzenjammer

Manchmal ist der Katzenjammer leichter zu ertragen als die zurückgewiesene Liebe.

Der Katzenjammer lässt sich durch das eigene Verhalten vermeiden, die Gefühle des andern kann ich jedoch nur schwerlich, wenn überhaupt, ändern. Nach einer fröhlichen Nacht lassen die Gliederschmerzen als erstes nach, dann kehrt der klare Kopf langsam zurück. Ich  habe es in der Hand, ob ich den Weg der Sucht gehen will oder nicht.

 

Um die Liebe einer Frau könnte ich so sehr werben, dass ich nicht mehr ich selbst, bin.

 

Ich will eine Liebe, um die ich nicht werben muss. Nichts ist mir so sehr zuwider als mich selbst verkaufen zu müssen. 

 
14.7.09 00:25


Nein Sagen

Signore E präsentiert heute eine Satire im Blog  

Ein Tag im Leben des Neurotikers Johann D.
 
Heute war wieder so ein Tag, ein schrecklicher Tag für einen armen Neurotiker wie ich es bin.
Alles habe ich falsch gemacht, alles was man nur falsch machen kann. Und dabei wollte ich doch alles richtig machen, an mir arbeiten und vor allem die Ratschläge meiner Psychotherapeutin Helga Klemm beachten. Bei der letzten Sitzung hatte sie mir das Buch: „Die Kunst des Neinsagens“ empfohlen.
Zu allem habe ich „ja“ gesagt, zumindest bis 11 Uhr morgens. Ich habe „ja“ gesagt, als mich der Kollege Ratzenberger darum bat, für ihn die Reisekostenabrechnung zu machen, ich habe „ja“ gesagt, als mich der Kollege Grüninger bat, eine Tonerkartusche zu besorgen, aber dann um 11 Uhr, als mich der Chef zu sich bat und mir eine Gehaltserhöhung  von 200 Euro in Aussicht stellte, ausgerechnet da muss ich „nein“ sagen. „Nein“, habe ich gesagt, ich bin mit meinem Gehalt zufrieden, investieren Sie das Geld lieber in ein neues Marketingkonzept, und dabei hätte ich die 200 Euro so notwendig brauchen können.
Frau Klemm hatte auch gemeint, ich solle mehr Verantwortung übernehmen.
Gegen zwei Uhr Nachmittag war der Chef mit hochrotem Kopf in mein Büro gestürmt und hatte gebrüllt: „Wer hat den neuen 20 Zoll TFT Monitor hinunter geschmissen? Wer übernimmt die Verantwortung für den Schaden?“ Und ich armes Wesen hebe die Hand und sage: „Ich“, obwohl ich mit der Sache nicht das mindeste zu tun hatte. Teilnahmslos stand ich daneben, als das Malheur passierte. Unsere Lehrlinge hatten das wertvolle Gerät bei ihrer kindischen Rangelei hinunter geworfen.
 
Frau Klemm hatte auch gemeint, ich müsse einen eigenen Stil entwickeln und notfalls Konflikte führen. Ich weiß selbst nicht mehr, wie ich auf die Idee gekommen war, ausgerechnet die grün-lila gestreifte Leggins ins Theater anziehen zu wollen. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine späte Phase des Trotzalters. Vielleicht wollte ich aber auch nur das assertive Verhalten, das ich bei Frau Klemm gelernt hatte, üben.
Jedenfalls hatte meine Freundin Andrea gemeint, sie würde sich schämen, wenn ich an ihrer Seite derart gekleidet auftreten würde. Dummerweise verlief  unser Konflikt nicht nach den Regeln der modernen Kommunikationswissenschaft, von denen eine lautet: „Ich will verstehen, dass du mich nicht verstehen kannst!“ Eine derartige Konfliktführung erwies sich auf  Dauer sehr ermüdend und unser Konflikt mündete in einen handfesten Streit mit den dazugehörigen Kraftausdrücken, von denen „Chaot“ und „herrschsüchtige Xanthippe“ noch einige der netteren waren.
 
   
9.7.09 23:23


schon wieder was über die Liebe von Signore E

Ich fühle mich wie ein Kind am heiligen Abend, das bereits ein kleines Geschenk ausgepackt hat und auf das große Geschenk der Liebe wartet. Mein Herz klopft so wild und schnell, als  wolle es meine Brust verlassen und in einer anderen Welt schlagen, in der es nur noch die Liebe gibt. Doch es weiß, dass ein jedes Herz sterben muss, wenn es die Brust verlässt.

Und so möchte es dem Herzen der Geliebten ganz nahe sein, nur durch ein paar Rippen getrennt, es fühlen und spüren und mit ihm zusammen noch viele Jahre in Ruhe und ohne Schmerz schlagen. 
8.7.09 18:55


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